Für Hamburg-Eißendorf

Hamburg-Eißendorf

Basisdaten:

Bezirk: Harburg
Fläche: 8,4 km²
Einwohner: 23.215 (2006)
Handwerksbetriebe: 115 (2007)
Niedergelassene Ärzte: 16 (2007)
Apotheken: 4 (2007)

Quelle: Statistikamt Nord

Eißendorf wurde 1332/1333 erstmals geschichtlich erwähnt. Im Jahr 1450 hieß die Siedlung Eytzen-dorpe. Bis ins 19. Jahrhundert war Eißendorf ein Bauerndorf. Um 1900 hielten die Folgen der Industrialisierung Einzug in Eißendorf. Bauernhöfe wurden aufgegeben, die Bebauung der Eißendorfer Straße begann. 1910 wurde Eißendorf in die Stadt Harburg eingemeindet und galt nun als Stadterweiterungsgebiet.

Der Hamburger Staatsforst Eißendorfer Forst ist ein hügeliges Naherholungsgebiet. Von den Denkmälern und Grabsteinen des neuen Harburger Hauptfriedhofs – an den östlichen Hängen des Göhlbachtals befindlich – lassen sich diverse Geschichten der Harburger Vergangenheit ablesen. Im Bereich des alten Ortskerns befinden sich noch historische Gebäude, teilweise mit Fachwerk.

Eißendorf ist heute primär geprägt durch die Eißendorfer Straße (im weiteren Verlauf Ehestorfer Weg), welche vom Harburger Zentrum bis zum Stadtrand auf einem Hügelrücken zwischen zwei Tälern verläuft. Der ursprüngliche Ortskern befindet sich im südöstlich gelegenen Göhlbachtal. Die Nordflanke der Harburger Berge macht Eißendorf mit zu einem der hügeligsten Stadtteile Hamburgs.

Während die Eißendorfer Straße und anliegende Straßen eine dichte Bebauung aufweisen – zum Harburger Zentrum hin mehrgeschossige Wohnungen, zum Stadtrand Reihen- und Einzelhäuser – ist das Göhlbachtal ganz anders beschaffen: Zum Zentrum hin öffnet sich das Tal in Form eines Parks; dort befinden sich ein Kleingartengebiet und vereinzelt freie Ackerflächen. Weiter südlich besteht eine dichte Bebauung mit Einzel-, Reihen- und mehrgeschossigen Wohnhäusern. Das südliche Eißendorf ist durch den Staatsforst Eißendorfer Forst und Eißendorfer Sunder geprägt.

Quellen für Text und Bild: wikipedia 

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